
Traditional Italian town with a flair of sicilian mafia
Beim Namen der sizilianischen Hauptstadt kommt vielen die Mafia in den Sinn, doch diese Stadt ist vor allem eine beeindruckende Mischung aus architektonischer und dekorativer Stile der Byzantiner, Araber und Italiener – Palermo.
Am besten erkundet man die Stadt zu Fuß. Alles liegt sehr nah beieinander und ist einfach zu erreichen. Ein guter Ausgangspunkt ist der Piazza Giuseppe Verdi mit dem Teatro Massimo. Ganz in der Nähe war auch unser Quartier. Weiter der Hauptstraße folgend (Via Maqueda) gelangt man sehr schnell zum unglaublich schönen Platz Quattro Canti, einer von barocker Architektur eingerahmter Platz im historischen Zentrum. Entlag der Via Maqueda säumen unzählich kleine nette Lokale den Weg und laden herrlich für ein Essen ein. Nicht versäumen darf man gleich ums Eck gelegen den Fontana Pretoria, einem Brunnen aus dem Jahre 1554. Dahinter liegt auch das Monastero Santa Caterina, einem Kloster aus dem 13. Jahrhundert. Neben dem tollen Ausblick über die Stadt von ganz oben, spricht auch der Innehof für sich. Ein kleiner Geheimtip ist die im inneren gelegene Konditorei, die unglaubliche Köstlichkeiten aufwartet.
Der Via Vittorio Emanuele folgend gelangt man zur Kathedrale Von Palermo (Kathedrale Maria Santissima Assunta). Sie wurde im 12. Jahrhundert erbaut und ist ein bemerkenswertes religiöses Bauwerk, das viele Baustile in sich vereint. Ein Besuch des Daches sollte auf jeden Fall bei keinem Besuch fehlen.
Palazzo dei Normanni, einem Schloss mitten in Palermo. Sowohl der Haupteingang als auch der Besuchereingang führen in einen Innenhof mit Renaissancearkaden und man gelant auch zur Cappella Palatina, einer Kapelle die um das 11 Jahrh. n. Chr erbaut wurde und unglaublich schönen Verzierungen.
Ein Tag wurde für etwas ganz anderes genutzt, jedoch die Umgebung von Palermo lud einfach dazu ein – eine Wandung – in die Berge von Monte Pellegrino. Mit dem Buß fährt man direkt von der Innenstadt auf die Serpendienen von Montepellegrino. Auf der Halbzeit ausgestiegen hat man noch die Möglichkeit den rest des Weges zu Fuß zurückzulegen. Nach Erklimmung des Gipfels lädt der Weg einfach wieder dazu ein ihn von oben bis nach unten in die Stadt zu gehen.
Am letzte Tag und meinem Geburtstag ging es nach Mondello. Der Strand von Mondello liegt nördlich vom Monte Pellegrino und war ursprünglich ein Fischerdorf das jedoch im 20 Jahrhundert durch die Ansiedlung von schicken Villen immer mehr zum hippen Strand von Palermo avancierte.